Übelkeit in der SSW

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Hallo ihr Lieben, mich plagt heute schon den ganzen Tag die ÜBELKEIT. Mir ist so furchtbar schlecht... Mein Magen will einfach keine RUHE geben :(.... Jetzt habe ich mal ein bisschen im Internet gesurft und ein paar Informationen zur Übelkeit in der SSW (Hilfe) gesammelt. Vielleicht gibt es ja unter meinen Lesern die ein oder andere Schwangere ;), die auch an den Infos interessiert ist....

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Übelkeit in der Schwangerschaft

Das hilft Ihnen jetzt

Die wichtigste Botschaft der Übelkeit in der Schwangerschaft: Dem Baby geht es gut

Ein leckeres Steak? Nein danke! Eine heiß dampfende Tasse Kaffee? Bloß nicht! Möglicherweise wird Ihnen schon beim Gedanken daran übel. Und der Geruch lässt Sie schnellstens den Raum verlassen. Dann geht es Ihnen wie den meisten Schwangeren: 75 Prozent leiden unter Übelkeit in der Schwangerschaft. Jede dritte Schwangere muss sich übergeben. Wann und wie oft ihnen schlecht wird, ist sehr unterschiedlich. In den meisten Fällen hört die Übelkeit nach dem Ende des dritten Monats der Schwangerschaft auf, manche Frauen erleben aber ein Auf und Ab während der ersten sechs Monate. So lästig die Übelkeit ist, hat sie dennoch eine gute Botschaft: Ihrem Baby geht es gut! Wie Wissenschaftler heraus gefunden haben, ist Übelkeit während der Schwangerschaft ein positives Zeichen. 


Warum leiden so viele Frauen unter Übelkeit in der Schwangerschaft?
 
Heute weiß man, dass die Übelkeit in der Schwangerschaft vererbbar ist. Und man hat herausgefunden, dass die Übelkeit hauptsächlich auf Hormone zurückzuführen ist. So haben Studien gezeigt: Frauen, die häufig unter Übelkeit in der Schwangerschaft leiden ist, haben hohe Konzentrationen des Schwangerschaftshormons HCG in ihrem Blut. Zwischen der achten und zehnten Woche der Schwangerschaft ist der HCG-Spiegel auf dem Höhepunkt, das erklärt, warum die Übelkeit nach der zwölften Woche meist nachlässt. 

Morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft: Ein Trick der Natur
 
Tröstlich ist, was Wissenschaftler der Cornell-Universität in New York festgestellt haben: Die Übelkeit in der Schwangerschaft hat auch einen Sinn - was werdende Mütter jetzt ertragen müssen, schützt das ungeborene Baby. In einer großen Studie wurde der Verlauf von 80.000 Schwangerschaften ausgewertet. Dabei zeigte sich - die Übelkeit ist ein Trick der Natur: Die Schwangeren entwickelten vor allem Aversionen gegen Stoffe, die der Gesundheit des Ungeborenen schaden. Ganz oben auf der Liste stehen Alkohol, Nikotin und Kaffee. Auch Fleisch, Eier, Geflügel und Fisch lehnen viele ab. Diese Nahrungsmittel können Bakterien enthalten, gegen die das Immunsystem nicht ankämpfen kann.
Die Vermutung der amerikanischen Wissenschaftler, dass Übelkeit in der Schwangerschaft die Chancen auf ein gesundes Baby erhöht, wird durch weitere Untersuchungen erhärtet: Mehrere Studien belegen, dass Frauen, die unter Übelkeit in der Schwangerschaft leiden, ein geringeres Fehlgeburts-Risiko haben. 

Das hilft gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft
 
Bei allen positiven Auswirkungen bringt die Übelkeit in der Schwangerschaft dennoch auch Risiken für die Schwangerschaft mit sich. Die Frauen essen und trinken weniger, sie verlieren Flüssigkeit, dem Baby können wichtige Mineralstoffe und Vitamine fehlen. Wichtig ist daher, dass Frauen, die mit Übelkeit in der Schwangerschaft kämpfen, darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Folgende Tipps können helfen, die Übelkeit in der Schwangerschaft einzudämmen:
  • Morgens ist die Übelkeit in der Schwangerschaft oft besonders schlimm, da dann der Blutzuckerspiegel niedrig ist. Versuchen Sie noch vor dem Aufstehen im Bett trockenes Brot, Kräcker oder Trockenfrüchte zu essen. Trinken Sie einen leicht gesüßten Pfefferminztee, das wirkt beruhigend und lässt den Blutzuckerspiegel wieder steigen. Auch Kräutertees wie Melisse, Pfefferminze, Himbeerblätter, Kamille oder Hopfen vertreiben die Übelkeit in der Schwangerschaft. Oder probieren Sie Ingwertee. Ein oder zwei Stückchen kandierter Ingwer (aus dem sich auch schnell ein Tee zubreiten lässt - einfach mit heißem Wasser aufgießen) helfen auch.
  • Nehmen Sie Flüssigkeit zu sich - probieren Sie aus, was Ihnen am besten bekommt: Klares Wasser, eiskalte Getränke (Wasser, Milch, koffeinfreie, aber zuckerhaltige Cola) oder Tee, Gemüsebrühe.
  • Eine Alternative zu Getränken sind wasserhaltige Früchte (zum Beispiel Melone, Trauben). Oder lutschen Sie ein Fruchteis, an einem Eiswürfel, an einer Zitrone.
  • Fettes Essen und stark gewürzte Speisen sollten Sie vermeiden, wenn Sie unter Übelkeit in der Schwangerschaft leiden. Leichte Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Rohkost und Milchprodukte belasten den Magen weniger und gehören ohnehin zu einer gesunden Ernährung.
  • Kleine Mahlzeiten sind besser verträglich als ein großes Menü.
  • Nehmen Sie während des Tages immer wieder kleine Portionen zu sich: Knabbern Sie an einem Zwieback, kauen Sie rohe Haferflocken, oder essen Sie hin und wieder eine Banane, so dass der Magen nicht leer wird. Das beste Mittel gegen die Übelkeit ist nämlich, sie gar nicht erst aufkommen zu lassen. Kauen (etwa auf Kürbiskernen) regt den Speichelfluss an, die Übelkeit lässt nach.
  • Gegen Übelkeit in der Schwangerschaft helfen auch ätherische Öle wie Bergamotte, Mandarine, Pfefferminze oder Zitrone.
     
Keine Sorge bei fehlender Übelkeit in der Schwangerschaft
  
Wenn Sie zu den Frauen gehören, die auch in den ersten Schwangerschaftsmonaten Bäume ausreißen können und keinerlei Übelkeit in der Schwangerschaft verspüren, dann sollten Sie sich aber keine unnötigen Sorgen machen. Auch solche Schwangerschaften können völlig komplikationslos verlaufen. Jede Frau ist einzigartig und damit verläuft auch jede Schwangerschaft ganz individuell. Wie einige Frauen unter Regelschmerzen oder prämenstrueller Migräne leiden, während andere auf dem Tennisplatz munter die Bälle über das Netz pfeffern, genauso haben einigen Frauen mit Übelkeit während der Schwangerschaft zu kämpfen und andere eben nicht. Man kann sich auch "unschwanger" fühlen und trotzdem ist alles in bester Ordnung. Bevor Sie sich also unnötig den Kopf zerbrechen, sollten Sie eher darüber nachdenken, mal wieder eine Runde an der frischen Luft zu drehen oder sich einen leckeren, frischen Salat zuzubereiten. Denn auch hier ist sich die Wissenschaft einig - das tut nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrem Baby gut.




Kommentare:

aylinV hat gesagt…

Hallo
ich habe eine Frage wie du so häufig auf Blogzug drankommen kannst ist echt praktisch :D also wie machst du das?
ach ja ich hab gelesen dass du schwanger bist
man!! das ist ja echt fantastisch!
und bei Megan fox stimm ich dir zu !
das mit der übelkeit ist offensichtlich normal..aber natürlich nicht angenehm
guter blog muss ich sagen :)

Nici hat gesagt…

Wah, die Geschichte mit der Übelkeit kenne ich nur zu gut. Ich hatte das die ersten 3-4 Monate auch und das ist echt keine schöne Sache!
Ich hatte damals aber auch keine so tollen Tipps, vielleicht wäre es dann besser gewesen! :)

 
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