Rezension - Talon - Drachenzeit von Julie Kagawa

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Julie Kagawa

Verlag: heyne>fliegt
€ 16,99 [D] 
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-453-26970-5



Drachen: gefährlich, magisch, unwiderstehlich!


Strand, Meer, Partys – einen herrlichen Sommer lang darf Ember Hill das Leben eines ganz gewöhnlichen kalifornischen Mädchens leben! Danach muss sie in die strenge Welt des Talon-Ordens zurückkehren – und kämpfen. Denn Ember verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: Sie ist ein Drache in Menschengestalt, auserwählt, um gegen die Todfeinde der Drachen, die Krieger des Geheimordens St. Georg, zu kämpfen. 

Garret ist einer jener Krieger, und er hat Ember sofort als Gefahr erkannt. Doch je näher er ihr kommt, umso mehr entflammt er für das ebenso schöne wie mutige Mädchen. Und plötzlich stellt er alles, was er je über Drachen gelernt hat, infrage …


Wie ihr vielleicht wisst, bin ich Cover-geil und dieses Cover macht mich wirklich schwach! Grün gehört zu meinen Lieblingsfarben und das Auge sieht wunderschön aus! Mit den Schuppen weiß man sofort, dass der Inhalt etwas mit Drachen oder Echsen zu tun hat.


Ember Hill und ihr Bruder Dante sind Drachen, die sich in Mensschengestalt unter die Menschen schmuggeln sollen. Für einen Sommer darf Ember ein ganz normales Teenagerleben führen. Nach dieser Zeit soll sie  jedoch zurückkehren und eine Position im Orden antreten. Am Strand lernt sie mit ihren beiden Freundinnen ein paar Jungs kennen, die sie in eine brenzlige Situation bringen. Bevor etwas schlimmeres geschehen kann, werden sie vom gut aussehenden Gerrit und seinem Cousin gerettet. Die beiden verbergen aber ein dunkles Geheimnis, dass ihr und ihrem Bruder den Tod bringen kann, sollten sie je erfahren wer oder was die beiden wirklich sind. Sie gehören dem Geheimorden St. Georg an und sind auf der Jagd nach Drachen. Zwischen Gerrit und Ember ensteht eine Liebe die nicht sein darf.... 


Durch die vielen positiven Bewertungen habe ich viel von diesem Buch erwartet. Leider ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Die Geschichte ließ sich zwar leicht lesen, aber sie konnte mich einfach nicht in ihren Bann ziehen. Ember ging mir schnell auf die Nerven und ich musste beim Lesen öfter die Augen verdrehen. Sie kam mit einfach zu farblos rüber und ich konnte keine Beziehung zu ihr aufbauen. Dadurch habe ich knapp eine Woche gebraucht um es durchzulesen. Von Gerrit war ich wiederum begeistert. Er war zwar hin und wieder etwas kitschig, aber das machte ihn richtig niedlich. Man merkt sofort, dass er vom Teenagersein keine Ahnung hat, da er nur für den Orden gelebt hat. Dante war nicht allzu präsent und ich habe ihn schnell als unsympathisch abgestempelt, genau so wie Tristan. Leider bahnt sich im Laufe des Buches eine Dreiecksbeziehung an und solche Geschichten kann ich gar nicht leiden. Aus diesem Grund ziehe ich einen halben Punkt ab und einen, weil ich mit Ember nicht klar gekommen bin. 


Trotz meiner Punktabzüge werde ich Talon weiter empfehlen, da mir die Idee Drachen in Menschengestalt sehr gut gefällt. Der Cliffhanger ist zwar echt gemein, macht aber Lust auf mehr. Für Jugendliche ist das bestimmt ein geeignetes Buch und sie können sich besser mit Ember auseinander setzten als ich alte Schachtel! ;) 

3,5 von 5 Märchenherzen




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