#Rezension# Wie Monde so silbern

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Wie Monde so silbern
Die Luna-Chroniken

Seiten 416
ISBN 978-3-646-92588-3
Hardcover: 18,90 €
E-Book: 12,99 € 
Taschenbuch ab 28.07.2016: 9,99 €



Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer Werkstatt auftaucht, steht Cinders Welt Kopf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie auf dem großen Schlossball ihren Höhepunkt finden. Cinder schmuggelt sich dort ein und verliert mehr als nur ihren Schuh …


Das Cover finde ich schlicht, aber durch das Silber doch elegant. Die Schuhe lassen darauf schließen, dass es sich um eine Geschichte wie Aschenputtel handelt.


Cinder verdient als Mechanikerin das Geld für sich und ihre "Familie". Ihr Vormund starb kurz nach ihrer Adoption und so lebt sie mit ihrer Stiefmutter und ihren beiden Stiefschwestern zusammen mit denen sie es nicht immer leicht hat. Eines Tages steht Kai, der Prinz des Asiatischen Staatenbundes, vor ihr und bittet sie seine defekte Androidin zu reparieren. Von der ersten Sekunde an ist Cinder hin und weg von ihm, auch wenn sie es sich selbst nicht eingestehen will. Doch eine Liebe zwischen den beiden ist unmöglich, da sie ein Cyborg ist und diese gelten in der Gesellschaft als Abschaum. 

Die Welt wird seit vielen Jahren von einer tödlichen Krankheit befallen - der blauen Pest. Den Kaiser hat es ebenfalls erwischt und liegt nun im Sterben. Um ein Heilmittel zu finden, werden täglich Cyborgs einberufen und als Versuchsobjekte benutzt. Cinder könnte bald die nächste sein....

Am Freiheitstag soll trotz der Pest ein großer Ball stattfinden. Alle, bis auf Cinder, sollen bei diesem Ball erscheinen. Der Ehrengast, die Königin von Luna will unbedingt den Prinzen heiraten um an die Macht zu kommen. Ein Ereignis nach dem anderen folgt und Cinders Leben nimmt eine komplette Wendung an... 


Auf Grund der Beschreibung und des Covers bin ich davon ausgegangen, dass es sich um eine ganz normale Geschichte um Cinderella handelt. Tja, da habe ich mich wohl getäuscht. Dieses Buch hat mich komplett überwältigt und überrascht. Es handelt sich hier um eine dystopisch angehauchte Welt mit viel Leid, die den 4, Weltkrieg hinter sich gelassen hat. Maschinen unterstützen Menschen und verletzte Körperteile werden durch mechanische ausgetauscht. Niemals hätte ich erwartet, dass mir so eine Geschichte gefallen würde. Ich glaube der Vergleich mit Terminator ist zu übertrieben, aber oft musste ich an diese Filme denken. Das ist jetzt aber nichts negatives, sondern eine perfekte und für mich neue Kombination. Cinderella trifft auf Terminator! :D Einfach genial und nicht so blutrünstig und übertrieben. 

Der Schreibstil war leicht zu lesen und sehr flüssig. Die Bilder in meinem Kopf sind nur so dahin geflogen und es gab keine Unstimmigkeiten. 

Cinder ist eine dieser Protagonisten, die man sofort liebt und mit der man gerne leidet. Ich konnte ihre Gedankengänge nachvollziehen und habe mich mit ihr verbunden gefühlt.

Prinz Kai ist authentisch und der typische Traumprinz, der jedes Herz erobern kann. 

Die restlichen Protagonisten konnten mich auch überzeugen, egal ob Gut oder Böse. 


Wie Monde so silbern möchte ich jedem ans Herz legen, der sich gerne überraschen lässt und in eine futuristische aber doch grausame Zeit eintauchen möchte. Das Buch ist bis jetzt mein Jahres-Highlight. Ja, ja ich weiß, dass Jahr ist noch nicht alt, aber ich bin gerade so geflasht. 

Von mir gibt es 5 Märchenherzen - es müssten ja eigentlich mehr sein... 

Ihr müsst es LESEN, sonst verpasst ihr was!










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