[Rezension] Traumfänger von Petra Röder

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Petra Röder


Seit ihre kleine Schwester Emma im Koma liegt, hört Kylie sie in ihren Träumen um Hilfe rufen. In genau solch einem Traum trifft sie Matt Connor, der dort seit Monaten gefangen ist. Bald wird klar, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen, doch hat ihre aufkeimende Liebe überhaupt eine Chance? Denn nur wenn es Kylie gelingt, Matt und Emma aus diesem Traum zu befreien, werden die beiden auch in der realen Welt überleben. Doch in der Traumwelt wimmelt es von bösartigen Kreaturen und Matt trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, von dem Kylie erst erfährt, als es fast zu spät ist.


Durch die verschiedenen Leuchtelemente wird das Cover wie verzaubert und es lässt eine Traumwelt erahnen. Es ist auf jeden Fall eines der schönsten Cover das ich besitze.


Nach einem Unfall liegt Kylies Schwester Emma im Koma. Eines Nachts gelangt Kylie durch ihre Träume in den Traumwald in dem sie Matt kennen lernt. Matt erzählt ihr, dass er und Emma in de Traumwelt gefangen sind und ihre Schwester gefangen gehalten wird. Verzweifelt versucht Kylie ihre Schwester zu finden und zu befreien. Während ihrer Suche müssen sich die beiden vor den Seelenfressern und weiteren Traumwesen in Acht nehmen. Jedoch sind nicht alle Wesen gefährlich und gemeinsam erleben sie auf Ihrer Suche die unglaublichsten Dinge. 


Petra Röder hat ein sehr schönes Buch erschaffen. Mit ihrem Schreibstil ließ es sich fast in einem Stück lesen (leider kam mir Zeitmangel dazwischen). Der Traumwald bzw. die Traumwelt wird gut beschrieben und man ist schnell im Geschehen. Die Spannung baut sich von Beginn an auf und hat am Ende ihren Höhepunkt. Mit seinen ca. 240 Seiten ist das Buch perfekt für zwischendurch. Am besten haben mir die Traumwesen gefallen. Waldfeen, Swapper (koboldartige Wesen) und die Feuerwölfe haben es mir besonders angetan. Die Stellen mit ihnen habe ich regelrecht verschlungen. Die Hauptprotagonistin Kylie fand ich ziemlich nervig, da sie etwas hochnäsig und naiv wirkt. Für mich war die Handlung voraussehbar und sie hat oft eine Ewigkeit gebraucht um etwas zu kapieren. Zum Glück hatte sie auch eine liebenswerte Seite, sonst hätte ich sie wohl nicht ertragen. Matt ist der muskulöse und gut aussehende Retter in der Geschichte. Er strahlt trotz seiner komplizierten Situation immer etwas positives aus. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ging mir persönlich zu schnell und dadurch wirkte es ein wenig kitschig. Aber das ist jetzt nicht allzu schlimm, da der Mittelpunkt nicht unbedingt auf der Lovestory liegt. Das Böse in der Geschichte ist wirklich böse, aber ich möchte nichts verraten, sonst müsste ich wohl spoilern - hier heißt die Devise: selber lesen! ;) 


Traumfänger ist für alle geeignet, die eine spannende Geschichte mit einer schnellen Liebe mögen. Fans von Wölfen und anderen Fantasiewesen kommen hier auch nicht zu kurz. Mir persönlich ging das viel zu schnell mit den beiden und die Protagonistin ging mir etwas auf den Keks, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Von mir gibt es deshalb 4 von 5 Kronen.



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